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Drums - Schlagzeug-Instrumente
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Links ist ein Standard-Schlagzeug schematisch abgebildet.
Es besteht aus Bassdrum,
Snare-Drum,
Toms,
Hi-Hat-,
Ride-,
Crash-
und Splash-Cymbal.
Die Anordnung der Instrumente in der Abbildung ist üblich,
aber nicht zwingend.
Wenn du den Maus-Zeiger auf die Trommeln und Becken führst,
wird nach einem Moment angezeigt, um welches Instrument
es sich handelt. Unten werden die Instrumente genauer erklärt.
Bei einem Klick auf das jeweilige Instrument ertönt
ein Sound-Beispiel, wenn dein Browser richtig eingestellt
ist. Falls nicht, könnten unsere technischen
Hinweise Abhilfe schaffen (ggf. hier
QuickTime
herunterladen).
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Die einzelnen Schlagzeug-Instrumente
werden ab hier vorgestellt. Hinter blauen Links verbergen
sich Hörbeispiele. Die Notierung folgt der bei Rhythmz.de
verwendeten Methode. Dabei wird hier jeweils beispielhaft
eine der meist mehreren möglichen Spielmethoden notiert.
Mehr
zu Notation: Tutorial
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Die Snare
Drum [ ]
ist die sogenannte "kleine Trommel", auch "Marschtrommel"
oder "Schnarrtrommel" genannt. Der Name kommt
von den "Schnarr-Saiten", die am unteren Resonanzfell
angebracht sind. Dabei handelt es sich um einen kleinen
"Teppich" aus Metallspiralen, der - ungelöst
- der Snare-Drum ihren spezifischen Sound verleiht.
Typischerweise hat die Snare-Frum einen Durchmesser von
14 Zoll
und ihr Korpus besteht aus Metall (seltener aus Holz). Sie
ist das zentrale Herzstück eines jeden Drumsets.
Mit der Snare-Drum kann man viele verschiedene Percussion-Sounds
erzeugen, neben dem "normalen" Snare-Anschlag
[ ]
beispielsweise den Rim
Shot [ ]
durch gleichzeitiges Anschlagen des Fells mit der Stockspitze
und des Spannrings mit dem Stockschaft. Ein Anschlagen des
Spannrings mit auf das Fell aufgelegter Stockspitze nennt
man Rim Click
[ ].

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Die Bassdrum
[ ] wird
bei einem Schlagzeug mit einem an einem Pedal befestigten
Schlegel (Fußmaschine)
gespielt.
Schnellere Tonfolgen bedürfen einer zusätzlichen
Fußmaschine ("Double
Bass"), die, neben der Fußbedienung für die
Hi-Hat plazierbar, zusätzlich mit dem Fuß gespielt
wird, der sonst die Hi-hat bedient. Alternativ besteht natürlich
auch die Möglichkeit, mehrere Bassdrums aufzustellen,
was jedoch aus Platzgründen einen schnellen Wechsel
zwischen Bassdrum und Hi-Hat erschweren kann.
Mit der Bassdrum wird das tieffrequente Grundgerüst
von Rhythmen erzeugt.
Kessel und Spannreifen hochwertiger Bassdrums sind aus Holz
und haben üblicherweise einen Durchmesser zwischen
18 und 24 Zoll.

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Die Hi-Hat
[ ]
besteht aus einem Becken-Paar, das horizontal auf einem
Ständer mit einem Pedal montiert ist. Beim Treten des Pedals
wird die Hi-Hat geöffnet, beim Loslassen des Pedals
geschlossen.
Der Pedalmechanismus (auch Hi-Hat-[Fuss-]Maschine genannt)
funktioniert über einen Ketten- oder Federzug, bei
modernen, höherwertigen Instrumenten über elastische
Bowdenzüge mit Drahtseilen, die eine erheblich unproblematischere
Aufstellung (z.B. bei Benutzung mehrerer Bassdrums) erlauben.
Durch die variablen Bespielungs- und Einstellmöglichkeiten
sind viele verschiedene Klangvariationen mit dem Hi-Hat
möglich. Hier abrufbare Soundbeispiele sind die reine
Pedalbedienung [ ] und
das geschlossene [ ] und
offene [ ]
Anspielen mit dem Drumstick.

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Das Ride-Becken
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ist ein großes und schweres, oft den Durchmesser einer
Bassdrum (bis 24 Zoll)
erreichendes Becken, das nach dem Anschlagen lange Zeit
nachschwingt.
Es wird - wie die Hi-Hat - regelmäßig zum Spielen
fortdauernder Patterns eingesetzt. Aufgrund seiner Größe
bietet es viele Spielweisen und Klangvariationen, die von
einem langen Grundrauschen (am Rand angeschlagen) bis zu
einem kurzen, glockenartigen Sound (in der Mitte an der
Ride Bell [ ] angeschlagen)
reichen. Man kann es auch zu langen Crescendo-Tönen
aufschaukeln lassen.
Als Sonderform ist das Sizzle-Ride-Becken
zu erwähnen, das rundherum mit frei schwingenden Nieten
ausgestattet ist und so ein hochfrequent raschelndes Grundrauschen
als Klangeigenschaft hat.

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Crash-Becken
[ ]
haben üblicherweise einen Durchmesser zwischen 14 und
18 Zoll
und sind hoch positioniert, damit sie bei härteren
Anschlägen genug Bewegungsfreiheit zum Schwingen haben.
Bei größeren Drumsets findet man oft mehrere
verschiedene Crashes, wodurch die Erreichbarkeit eines Crashs
von jeder Spielposition aus und eine klanglich variable
Crash-Nutzung erreicht wird.
Die Crash-Cymbal
wird regelmäßig zum Setzen von kurzen Becken-Akzenten
eingesetzt und ist beim Anschlagen mit weichen Schlegeln
auch zu hohen, sich in ihrer Intensität steigernden,
Crescendo-Tönen
in der Lage.
Je nach Ausführung und Spielweise kann man Crash-Becken
auch alternativ in Ride-Patterns
benutzen, es gibt auch kombinierte Ride-Crash-Cymbals.

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Tom
Toms [ ]
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(kurz "Toms") werden die verschieden großen,
meist hölzernen Kesseltrommeln genannt, die üblicher
Weise von links nach rechts in der Größe zunehmend
oberhalb und rechts der Bassdrum positioniert sind. Die
Tonhöhe der Toms hängt von Größe und
Stimmung ab. Bei einem einfachen Drumset sind zwei Toms
höherer und mittlerer Tonlage (High Tom [ ],
Mid Tom [ ])
über der Bassdrum und ein rechtsseitig alleinstehendes
Tom (Floor Tom [ ])
üblich.
Der Anzahl der Toms in einem Drumset sind aber keine Grenzen
gesetzt, nicht nur im Heavy Metal-Bereich sind zuweilen
riesige Drumsets mit zahlreichen Toms (und Becken) zu sehen
(und hören). Schaut euch mal das Schlagzeug auf der
Website des Zappa-Drummers Terry
Bozzio an.
Es gibt Toms in verschiedensten Material- und Fertigungsqualitäten,
Finishes und Preisklassen.

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