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Drums - Schlagzeug-Instrumente
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Hier werden Percussion-Instrumente vorgestellt, die zwar nicht
notwendigerweise zum Schlagzeug gehören, aber verbreitet
zusätzlich zum Standard-Drumset als Erweiterungen installiert
sind. Die Aufzählung ist nicht abschließend; allgemein
kann man alles als Schlagzeug-Instrument benutzen, was beim Anschlagen
einen Ton erzeugt; insbesondere im Becken-Bereich gibt es noch
viele hier nicht dargestellte Variationen.

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Das China-Becken
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hat seinen Namen vom fernöstlichen Ursprung seiner
Bauart. Es hat einen hochgebogenen Rand und wird im Drumset
üblicherweise um 180 Grad gedreht (kopfüber) und
sehr geneigt aufgehängt, um eine bessere Bespielbarkeit
des Randes zu erreichen und Beschädigungen zu vermeiden.
Das China ist wie der Crash eine Art Akzent-Becken
und hat einen vergleichsweise kurzen, hellen und rauhen
Klang. Es wird in der Regel - mit dem Chrash-Becken vergleichbar
- für kurze, explosive Betonungen eingesetzt.
Mit seinem kurzen, akzentuierten Sound ist es gut für
Staccato-Figuren
verwendbar.
Es ist zur Gruppe der "Effektbecken" zu zählen
und gehört nicht unbedingt zum Standard-Setup eines
Schlagzeugs.

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Das kleine Splash-Becken
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gehört ebenfalls zu den zusätzlichen Effektbecken.
Wegen seines geringen Gewichts ist es sehr unkompliziert
und variabel zu positionieren, beispielsweise über
eine Zusatz-Halterung an einem Tom oder der Hardware
eines anderen Beckens.
Der Durchmesser eines Splash-Beckens misst nur 6 bis 12
Zoll;
ensprechend hell und kurz ist sein Klang.
Es ist im Vergleich zu Crash und China für - insbesondere
aus dem Reggae-Genre bekannten - besonders kurze Akzente
und Staccato-Figuren
einzusetzen.
Splash-Cymbals sind auch mit der Hand spielbar. So findet
man sie häufig auch in Percussion-Aufbauten mit afro-kubanischen
Instrumenten, die ansonsten Congas,
Bongos und
andere Handtrommeln beinhalten.

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Roto-Toms
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haben keinen Kessel wie "normale" Tomtoms.
Ihre Bespannungen aus Kunststoff sind auf flachen Metallrahmen
montiert. Mit einer Gewindekonstruktion können die
Toms durch Drehung der gesamten Tom am Spannring gestimmt
werden. Dadurch sind sehr unterschiedliche Tonhöhen
und Glissando-Effekte - auch während des Spielens -
unkompliziert realisierbar.
Roto-Toms waren besonders in den 80er-Jahren populär.
Ihr Einsatz erweitert das klangliche Spektrum, sind aber
nicht obligatorischer Bestandteil eines Schlagzeugs. Sie
sind in verschiedenen Größen erhältlich,
z.B. im Dreier-Set in kleiner
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(6 Zoll),
mittlerer
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(8 Zoll)
und großer
[ ]
(10 Zoll)
Ausführung.
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Das Tambourin
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(Schellentrommel) gibt es in Ausführungen mit und ohne
(einseitiger) Bespannung auf dem mit paarweise angeordneten
Schellen versehenen Reif aus Metall, Holz oder Kunststoff.
Ein Tambourin mit Bespannung kann man mit den Fingern, der
Hand oder einem Schlegel spielen. Je nach Nähe des
Anschlags zum Rand steht dabei entweder das Trommel- oder
das Schellen-Geräusch im Vordergrund, wie beim Tambourin
ohne Bespannung.
Ein solches kann mit entsprechender Hardware
auch am Schlagzeug befestigt und am Rand mit den Drumsticks
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angespielt werden.

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Die Cowbell
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(Kuhglocke) ist (als Percussion-Instrument)
eine trapezförmige Glocke aus Blech ohne Klöppel. Sie ist
in verschiedenen Größen- und Klangvariationen
erhältlich.
Sie wird in der flachen Hand gehalten und mit einem dicken
Holzstab angeschlagen, kann aber über entsprechende
Hardware
auch am Schlagzeug befestigt und mit den Drumsticks angespielt
werden.
Cowbells werden viel in lateinamerikanischer Musik eingesetzt
und sind somit oft Teil eines entsprechenden Percussion-Sets,
z.B. in Kombination mit Timbales.

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Als Chimes
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werden sowohl das herkömmliche (Mallet-)Glockenspiel
als auch das links abgebildtete Pecussion-Instrument
bezeichnet.
Bei ihm sind verschieden lange Klangstäbe aus Metall
eng nebeneinander hängend an einem Träger angebracht. Diese
können abwärts
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(mit dem kleinsten Stab beginnend) oder aufwärts
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mit einem Schlegel, den Fingerspitzen oder auch mit den
Drumsticks angespielt werden.
Sie kommen oft einleitend oder als Ausklang in Balladen
(i.S.d. Popular-Musik) zum Einsatz.
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Passt er zum Musik-Genre,
kann ein Gong
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als originelle Ergänzung eines Schlagzeugs oder Percussion-Aufbaus
fungieren. Gongs haben ihren Ursprung im indonesisch- malaiischen
Kulturkreis. Sie werden schon immer sowohl als Musik- als
auch als Signal-Instrumente verwendet.
Gongs gibt es in den verschiedensten Größen,
vom kleinen Tisch-Gong bis zum riesigen 40-Zoll-Gong,
der entsprechend lange Zeit nachklingt. Mit einem umwickelten
Schlegel (Mallet)
wird eine frei hängende, metallerne Scheibe in Schwingung
versetzt. Durch wiederholtes Anschlagen kann man ihn je
nach Ausführung zu sehr lauten und langen Tönen
aufschaukeln lassen.

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